Chemnitz: Zu wenig Polizei, zu viel Toleranz gegenüber Rechtsextremen

 Tarih: 02-09-2018 00:25:27
Son Dakika Editör: haber merkezi Kaynak: KONTRAST.at
Chemnitz: Zu wenig Polizei, zu viel Toleranz gegenüber Rechtsextremen

VonHanka Kliese

Hitler-Grüße, gewaltbereite Neonazis, Jagd auf Migranten. Wie konnte es in Chemnitz zu Ausschreitungen kommen, die international für Negativ-Schlagzeilen gesorgt haben? Hanka Kliese ist Politikwissenschaftlerin und sitzt seit 2009 für die SPD im sächsischen Landtag. Mit ihr haben wir über die Ereignisse der vergangenen Woche gesprochen. Kliese erklärt, warum gerade Sachsen ein Problem mit rechtsextremen und rassistischen Umtrieben hat – und was die Zivilgesellschaft dagegen unternimmt.

 

WAS IST AM VERGANGENEN WOCHENENDE IN CHEMNITZ GESCHEHEN, DAS EINEN WÜTENDEN, AGGRESSIVEN MOB MITTEN IN DER STADT ZUR FOLGE GEHABT HAT? UND WIE HABEN SIE DAS SELBST MITERLEBT?

 

Ich war am Sonntag (26. August 2018, Anm. der Redaktion) am Chemnitzer Stadtfest. Ich hatte schon am Morgen die Nachricht erhalten, dass es in der Nacht zum Sonntag ein Tötungsdelikt gegen einen Mann in Chemnitz gegeben hat. Mein erster Gedanke, als ich von der Tat erfahren habe, war: „Hoffentlich gibt’s jetzt keine Vergeltungsschläge! Hoffentlich nehmen Rechte dieses Unglück nicht als Grund, Migranten anzugreifen!“ Am Vormittag war es am Stadtfest noch relativ ruhig, aber nach und nach hat man gemerkt, dass sich die Leute von den Sicherheitsdiensten verstärkt miteinander unterhalten haben. Übers Internet habe ich dann mitbekommen, dass sich der „Kaotic Chemnitz“, eine Gruppe gewaltbereiter Fußballfans, versammeln will. Da schwante mir schon nichts Gutes. Es war ja Sonntag und da sind viele Polizeikräfte bei Fußballspielen im Einsatz. In Chemnitz haben wir zudem zu wenig Bereitschaftspolizei. Als ich dann am Nachmittag die Videos gesehen habe, die erste wütende Mobs gezeigt haben, war ich schockiert.

 

IM INTERNET KURSIEREN VIDEOS, DIE HITLER-GRÜSSE DOKUMENTIEREN, ES WAREN „AUSLÄNDER-RAUS“-RUFE ZU HÖREN. WOHER KAMEN PLÖTZLICH DIESE AGGRESSION UND DER OFFEN ZUR SCHAU GESTELLTE HASS GEGEN MIGRANTEN UND FLÜCHTLINGE

 

Rund um den Tötungsdelikt in der Nacht zuvor hat sich vor allem in rechtsorientierten Medien schnell die Legende verbreitet, dass ein Asylbewerber eine Frau belästigt hätte. Ein deutscher Mann hätte sich eingemischt und deswegen sei er erstochen worden. Diese Geschichte hat die Emotionen hoch gehen lassen und binnen kurzer Zeit hat sich die Hooligan-Szene der Stadt formiert. Das sind ja Leute, die generell gewaltbereit sind und einen Groll gegen Ausländer hegen. Die haben das als willkommenen Anlass genommen, ihre Aggressionen auszuleben.

 

IN DER CHEMNITZER INNENSTADT WAREN DANN JA NICHT NUR HOOLIGANS. WELCHE ROLLE HATTE DENN DIE AFD BEI DEN AUSSCHREITUNGEN?

 

Die AfD war sofort Anmelderin der Kundgebung. Sie hat nicht zu Gewalt aufgerufen, aber sie hat sich auch nicht vom Geschehen vor Ort distanziert. Momentan hüllt sie sich in Schweigen. Sie lädt weiter zu Demonstrationen ein. Auch die rechtsextreme Gruppierung „Pro Chemnitz“ hat mobilisiert. Deren Demo-Organisator ist ja durch seine Verharmlosung von Hitler-Grüßen vor Ort aufgefallen. Mitmarschiert am Montag sind außerdem Mitglieder des „III. Weg“, einer Neonazi-Partei. Mit dabei waren auch Pegida-Anhänger, darunter Siegfried Däbritz, der Mann neben Lutz Bachmann, der selbst nicht anwesend war. Und unter all diesen Leuten waren dann auch Menschen, die wirklich um den getöteten Mann trauern wollten. Für die waren aber Hitlergrüße und Menschenjagden nicht abschreckend genug, um sich zu distanzieren. Viele haben sich erst durch die Medienberichte angespornt gefühlt.

 

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NUN GAB ES JA AUCH GEGENPROTESTE. KLASSISCHERWEISE FANDEN SICH WIEDER SCHLAGZEILEN, DIE DAS GANZE ALS DEMOS „LINKS GEGEN RECHTS“ DARGESTELLT HABEN. IN FOREN UND SOZIALEN NETZEN SCHREIBEN USERINNEN, DASS „VON BEIDEN SEITEN“ GEWALT AUSGEHEN WÜRDE. WIE BEURTEILEN SIE DIESE SCHLAGZEILEN?

 

Also dass man beide Seiten gleichsetzen könnte, kann ich nicht bestätigen. Tatsächlich war es so, dass die ‚rechte Seite’ Neonazis aus Bayern und anderen Bundesländern mobilisiert hat. Dadurch, dass die Polizei massiv unterbesetzt war, vor allem bei der Demo am Montag, konnten viele der rechtsextremen Demonstranten ungestört in den Block der Gegendemonstranten eindringen. Die haben dort Leute bedroht. Sie waren zum Teil vermummt, haben Gegendemonstranten mit Flaschen bedroht. Das sind alles Sachen, die hätten unterbunden werden müssen.

 

WIESO WAR SO WENIG POLIZEI VOR ORT?

 

Vor allem am Sonntag, beim ersten Aufmarsch gab es nicht genügend Bereitschaftspolizei in Sachsen. Es konnten auf die Schnelle nicht mehr Polizeikräfte organisiert werden. Am zweiten Tag, am Montag, hat die Versammlungsbehörde meiner Meinung nach die Demonstration nicht richtig eingeschätzt. Man hätte das Ganze nur als stationäre Kundgebung genehmigen dürfen. Denn es war absehbar, dass man eine laufende Demo nicht genügend polizeilich begleiten konnte.

 

DIE POLIZEI STEHT IN DER KRITIK, SICH AN DIESEN ZWEIT TAGEN FALSCH VERHALTEN ZU HABEN. WIE HABEN SIE DIE POLIZEI-EINSÄTZE WAHRGENOMMEN?

 

Man muss sagen, dass die Polizeikräfte an diesen Tagen selbst um Leib und Leben fürchten mussten. Die Beamten haben sich in großen Teilen korrekt verhalten. Aber es war offenkundig, dass Polizisten in vielen Situationen überfordert waren. Und sie haben Verhalten nicht unterbunden, das gefährlich war. Bei den Vermummungen und Flaschen… da hätte sie mehr durchgreifen müssen. Aber dafür gab es zu wenig Personal vor Ort.

 

EINE OPFERBERATUNGSSTELLE HAT MIGRANTEN IN DER LETZTEN WOCHE GERATEN, DAS HAUS NICHT ZU VERLASSEN. SIE HATTEN ANGST VOR VERMEHRT RASSISTISCHEN UND GEWALTTÄTIGEN ÜBERGRIFFEN.

 

Dieser Rassismus, der dazu führt, dass Menschen, die vielleicht anders aussehen, angepöbelt, beschimpft und angegriffen werden, ist ja kein Spezifikum von Chemnitz oder Sachsen. Der findet sich ja auch in der Mitte der Gesellschaft und in anderen Bundesländern. Rassismus, Abwertung und Ausgrenzung sind ein grundsätzliches Problem. Was jetzt dazu genommen ist, dass sich hier plötzlich eine Gruppe offiziell legitimiert gefühlt hat, ihren Hass auszuleben.

 

NUN GIBT ES RASSISTISCHE RESSENTIMENTS AUCH IN ANDEREN BUNDESLÄNDERN, DENNOCH GERÄT SACHSEN IMMER WIEDER MAL IN DIE SCHLAGZEILEN. SEI ES, WEIL PEGIDA-DEMOS IN DRESDEN VERGLEICHSWEISE GROSS WAREN, WEIL EIN BUSCH MIT FLÜCHTLINGEN IN CLAUSNITZ ANGEGRIFFEN WIRD ODER WEIL DIE AFD IN UMFRAGEN MIT 25 PROZENT ZWEITSTÄRKSTE PARTEI IST. WIE KOMMT DAS

 

In Sachsen sind rechtsextreme und neonazistische Umtriebe lange von der Landesregierung toleriert worden. Die ist nicht dagegen vorgegangen. Das Problem ist nicht neu. In der DDR gab es zwar offiziell einen staatlichen Antifaschismus, aber der wurde nicht überall gesellschaftlich mitgetragen. Es gab damals Neonazis, die haben nach der Wende weitergewerkt. Die 90er Jahre waren für manche Sachsen von Unsicherheit und Veränderung bestimmt. Manche hatten es schwer, im neuen System anzukommen. Man spricht auch von einer „verlorenen Generation“. Ich bin selbst in einem Plattenbau aufgewachsen. Es hat die Politik nicht gekümmert, dass Eltern arbeitslos waren oder dass Familien echte Existenzängste hatten. Das Ergebnis war auch, dass einige in den Rechtsextremismus und den Neonazismus abgeglitten sind. Die haben sich organisiert. Heute sind diese Menschen zwischen 40 und 50 Jahre alt – und gehen mit ihren Einstellungen gegen Menschen auf die Straße.

 

WIE SIEHT DIE RECHTSEXTREME SZENE SPEZIELL IN CHEMNITZ AUS?

 

Um ein Beispiel zu nennen: Anfang der 1990er-Jahren hat sich in Chemnitz die „HooNaRa“ gegründet, eine Hooligan-Vereinigung. HooNaRa stand für Hooligans, Nazis, Rassisten. Aus denen ist eine Security-Firma hervorgegangen. Die hat jahrelang das Chemnitzer Stadtfest oder das Pressezelt der Chemnitzer Freien Presse geschützt. Bis 2008 hat sie offiziell den Chemnitzer FC geschützt. Damit hat man offiziell diese Leute, die dem gewaltbereiten, rechtsextremen Milieu angehören, legitimiert.

 

DIE CDU STELLT SEIT DER WENDE DIE MINISTERPRÄSIDENTEN IN SACHSEN. WAS UNTERNIMMT SIE GEGEN DAS RECHTSEXTREMISMUS-PROBLEM?

 

Die CDU hat sich in der Vergangenheit nicht ausreichend gekümmert. Das könnte sie jetzt ändern. Die CDU hat lange Zeit bestritten, dass es überhaupt ein Problem in Sachsen gibt. Die Folge war, dass Sachsen erst recht zum Einfallstor für Rechtsextreme wurde. Weil sie wussten, dass sie sich hier frei bewegen können ohne belangt zu werden. Es kommt nicht von ungefähr, dass das NSU-Trio gerade in Sachsen so lange Unterschlupf gefunden hat.

 

DER HASS GEGEN MITMENSCHEN UND DAS BILD, DAS VON SACHSEN IMMER WIEDER MEDIAL GEZEICHNET WIRD, MISSFALLEN SICHER VIELEN BÜRGERN UND BÜRGERINNEN. WAS TUT SICH DENN IN SACHSEN IN DER ZIVILGESELLSCHAFT?

 

Es gibt Bündnisse, die gut funktionieren. Beteiligt sind Kirchen, Gewerkschaften, der Chemnitzer Friedenstag, Leute aus der Kunst- und Kulturszene, das Chemnitzer Theater und viele mehr. Genau diese engagierten Menschen müssen wir jetzt stärken.

 

IN EINEM ARTIKEL IN DER „SÄCHSISCHEN ZEITUNG“ HABEN SIE GESCHRIEBEN: „WAS WIR JETZT HIER BRAUCHEN, IST SOLIDARITÄT UND KEINE KLUGSCHEISSER.“ WAS HABEN SIE DAMIT GEMEINT? WELCHE SOLIDARITÄT BRAUCHEN DIE MENSCHEN IN SACHSEN

 

Mit „Klugscheißern“ habe ich Leute aus anderen, vor allem westlichen Bundesländern gemeint, die jetzt glauben, es sei damit getan, dass man Witze über Sachsen reißt. Von wegen „wie blöd die Sachsen alle sind“ und dass sich Sachsen doch abspalten sollte. Das wird ja auch in Satiresendungen rauf und runter gespielt. Das kann man schon machen. Aber man muss sich im Klaren sein, dass es den Leuten, die sich hier vor Ort gegen Rechts engagieren, überhaupt nicht hilft. Wir wisse, wie es ist, hier zu leben, Zivilcourage zu zeigen und Morddrohungen zu erhalten. Das ist kein Witz, sondern mühsame Arbeit.

 

WAS MUSS IN SACHSEN PASSIEREN, UM RECHTSEXTREMISMUS EINDÄMMEN ZU KÖNNEN?

 

Ein vollständig funktionierender Rechtsstaat wäre ein Anfang, mit Beamten und Mitarbeitern, die der freiheitlich-demokratischen Grundordnung gegenüber loyal sind. Das ist nicht immer der Fall. Darüber hinaus braucht die Zivilgesellschaft Unterstützung. Menschen, die sich gegen Rechtsextremismus engagieren, dürfen nicht ständig Verdächtigungen ausgesetzt wein. Letztendlich wünsche ich mir, dass wir diese tiefe Spaltung überwinden können – denn auf Dauer kann das so nicht funktionieren.

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    3Kocaelispor4301--29
    4Trabzonspor4211--57
    5Gaziantep FK4211--27
    6Amed4211--27
    7Alanyaspor4211--17
    8Gençlerbirliği S.K.4211---37
    9Fenerbahçe4202--26
    10Kasımpaşa4130--16
    11Rizespor4202---16
    12Başakşehir4112--04
    13Samsunspor4112---14
    14Çorum FK4112---24
    15Erzurumspor FK4112---64
    16Eyüpspor4103---43
    17Göztepe4013---41
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    BugünBeşiktaş20:00Erzurumspor FK
    12 Eylül, CumartesiEyüpspor17:00Rizespor
    12 Eylül, CumartesiSamsunspor17:00Çorum FK
    12 Eylül, CumartesiKonyaspor20:00Trabzonspor
    12 Eylül, CumartesiAlanyaspor20:00Göztepe
    13 Eylül, PazarGençlerbirliği S.K.17:00Kasımpaşa
    13 Eylül, PazarGalatasaray20:00Kocaelispor
    13 Eylül, PazarAmed20:00Başakşehir
    14 Eylül, PazartesiGaziantep FK20:00Fenerbahçe
    # Takım O G B M A Y AV P
    1Batman Petrolspor6510--716
    2Bursaspor6501--815
    3Kayserispor6411--713
    4Mardin 19696330--612
    5Iğdır FK6402--412
    6Keçiörengücü6321--711
    7Sarıyer6312--110
    8Bandırmaspor6231--89
    9Muğlaspor6231--19
    10Manisa F.K.6222--18
    11Fatih Karagümrük6222---18
    12Pendikspor6222---38
    13Sivasspor6132---26
    14Antalyaspor6204---36
    15Vanspor FK6123---65
    16Bodrum FK6042---34
    17Esenler Erokspor6042---44
    18Ümraniyespor6033---33
    19İstanbulspor6024---92
    20Boluspor6006---160
    Tarih Ev Sahibi Saat / Skor Konuk Takım
    BugünSarıyer20:00Bandırmaspor
    12 Eylül, CumartesiBoluspor17:00Pendikspor
    12 Eylül, CumartesiVanspor FK17:00Keçiörengücü
    12 Eylül, CumartesiÜmraniyespor20:00Antalyaspor
    12 Eylül, CumartesiBodrum FK20:00Batman Petrolspor
    13 Eylül, PazarSivasspor17:00Muğlaspor
    13 Eylül, PazarIğdır FK17:00Mardin 1969
    13 Eylül, PazarBursaspor20:00Esenler Erokspor
    13 Eylül, PazarFatih Karagümrük20:00Manisa F.K.
    14 Eylül, PazartesiKayserispor20:00İstanbulspor
    # Takım O G B M A Y AV P
    1Çorluspor 19471100--53
    2Aliağa FAŞ1100--33
    3Elazığspor1100--23
    4İnegöl Kafkas Gençlik1100--23
    5Güzide Gebzespor1100--23
    6Şanlıurfaspor1100--13
    7Erbaaspor1010--01
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    10Somaspor1010--01
    11Isparta 32 Spor1001---10
    12Ankaraspor1001---10
    13Menemen FK1001---20
    14Sebat Gençlikspor1001---20
    15Arnavutköy Belediyespor1001---30
    16Kastamonuspor1001---50
    Tarih Ev Sahibi Saat / Skor Konuk Takım
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    # Takım O G B M A Y AV P
    1Kırşehir Belediyespor1100--43
    2Karaköprü Belediyespor1100--23
    3Mazıdağı Fosfatspor1100--23
    4Bitlis Özgüzelderespor1100--23
    5Niğde Belediyesispor1100--23
    6Osmaniyespor1100--13
    7Talasgücü Belediyespor1100--13
    8Yeşilyurt Belediyespor1100--13
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    10Ağrı 19701001---10
    11Diyarbekirspor1001---10
    12Kırıkkale Büyük Anadolu1001---20
    13Yeni Mersin Idmanyurdu1001---20
    14Adanaspor1001---20
    15Silifke Belediyespor1001---20
    16Yozgat Bld Bozokspor1001---40
    Tarih Ev Sahibi Saat / Skor Konuk Takım
    12 Eylül, CumartesiKırşehir Belediyespor15:30Yeni Malatyaspor
    12 Eylül, CumartesiKaraman FK15:30Bitlis Özgüzelderespor
    12 Eylül, CumartesiTalasgücü Belediyespor15:30Yeni Mersin Idmanyurdu
    12 Eylül, CumartesiAdana Adaletgucu15:30Adanaspor
    12 Eylül, CumartesiYeşilyurt Belediyespor19:00Kırıkkale Büyük Anadolu
    12 Eylül, CumartesiNiğde Belediyesispor19:00Yozgat Bld Bozokspor
    13 Eylül, PazarKaraköprü Belediyespor15:30Osmaniyespor
    13 Eylül, PazarMazıdağı Fosfatspor15:30Diyarbekirspor
    13 Eylül, PazarSilifke Belediyespor15:30Ağrı 1970
    Son güncelleme: 11.09.2026 14:00:22